1 – Die Geburt der Mumifizierung
The building houses an immense collection of Egyptian artifacts, considered a powerful reservoir of ancient magic that emanates through its very walls.

Tipps und Touren für Entdecker und Reisende
Ciceru führt durch Turins Arkaden, einst von den Savoyern für trockene Wege erbaut: Piazza Castello, Ägyptisches Museum, Teufelstür in der Via XX Settembre und Piazza Statuto im Westen mit ihren dunklen Geschichten. Alle Routen basieren direkt auf den Notizen unserer Guides.
Die Stopps
Unsere Turiner Route verläuft von Ost nach West: von der Piazza Castello und dem königlichen Herzen der Stadt vorbei am Ägyptischen Museum, quer durchs Quadrilatero und weiter zur Piazza Statuto und nach Cit Turin, wo Jugendstilvillen und der okkulte Ruf der Stadt aufeinandertreffen.
The building houses an immense collection of Egyptian artifacts, considered a powerful reservoir of ancient magic that emanates through its very walls.
Legend claims this demonic door, featuring a knocker of Satan himself, appeared overnight to trap a sorcerer who unwisely invoked him. [atlasobscura.com](https://www.atlasobscura.com/places/devils-door-turin-italy)
Die Galleria Subalpina, offiziell als Galleria dell’Industria Subalpina bekannt, ist eine überdachte Einkaufspassage im historischen Zentrum von Turin. Als elegante…
From the outside, gaze upon the palace where Maria Cristina of France, the 'Madama Reale,' is said to have secretly practiced alchemy in a hidden basement laboratory. [angolitorino.com](https://angolitorino.com/en/alchemical-caves/)
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2 selbstgeführte Touren in Turin
Wetter & Andrang
September und Oktober bieten den besten Kompromiss: 23 °C und 17 °C am Tag, dazu Trüffelsaison und Kunstmessen. Der Preis dafür ist Regen, 84 mm und 106 mm. Der Mai ist mild, mit 145 mm aber der nasseste Monat. Der Juli ist mit 27,9 °C am wärmsten. Die Januarnächte liegen im Schnitt bei −2,5 °C, kälter als die meisten von Italien erwarten.
-2–11°C/ 28–52°F
Nicht verpassen
Luci d'Artista (November bis Januar)
Nitto ATP Finals (November)
3–21°C/ 37–69°F
Nicht verpassen
Salone Internazionale del Libro (Mai)
14–28°C/ 57–82°F
Nicht verpassen
Kappa FuturFestival (Juli)
Festa di San Giovanni (24. Juni)
7–23°C/ 45–73°F
Nicht verpassen
Terra Madre Salone del Gusto (September, alle zwei Jahre)
Artissima (November)
Verkehr
Torino Caselle TRN
| Zug nach Torino Porta Susa | 30 Min. | 3,70 € |
|---|---|---|
| Arriva-Bus nach Porta Nuova | 45 Min. | 7,50 € |
| Offizielles Taxi ins Zentrum | 30 Min. | ~40,00 € |
Mailand-Malpensa MXP
| Arriva-Bus nach Porta Susa | 1 Std. 50 Min. | 22,00 € |
|---|
Ein City100-Ticket kostet digital 1,90 €, auf Papier 2,00 € und gilt 100 Minuten inklusive einer Metro-Fahrt. Die fahrerlose Linie 1 verbindet Fermi über Porta Susa und Porta Nuova mit Lingotto.
Ebenes römisches Schachbrett mit 18 km Portiken, damit die Königsfamilie trockenen Fußes vorankam. Klappt heute noch genauso. Pass bei Nässe auf dem Flusssteinpflaster auf.
Taxis heranwinken klappt nicht. Geh zu einem Halteplatz an einer Piazza oder buche per App. Lohnt spät nachts und zum Flughafen, wo der Tarif ins Zentrum bei rund 40 € gedeckelt ist.
Der Kern wird werktags vormittags per Kamera überwacht, Strafen liegen bei über 100 €. Parkplätze sind rar und teuer. Kein Weg in der Stadt wird durch ein Auto angenehmer.
Geh unter Arkaden zu Fuß und nimm bei Bedarf City100-Tickets. Zwei Tageskarten (7,40 €) schlagen den 48h-Pass (7,80 €). Erst ab 3 Tagen lohnt das 72h-Ticket für 10,30 € (0,80 € Ersparnis).
Budget
Turin ist günstig bei Nahverkehr und Essen: 1,90 € pro Fahrt und ein Mittagsmenü für unter 16 €, spürbar günstiger als ein vergleichbarer Tag in Mailand. Was Besucher eher überrascht, sind die Museumstickets und die Kurtaxe, die in der Unterkunft zusätzlich zum Zimmerpreis fällig wird.
| Espresso an der Theke | 1,10 €–1,50 € |
|---|---|
| Bicerin im historischen Café | 6,00 €–7,50 € |
| Mittagsmenü unter der Woche | 11,00 €–16,00 € |
| Ein Glas piemontesischer Wein | 4,50 €–7,50 € |
| Einzelfahrt City100 | 1,90 €–2,00 € |
| Tageskarte Nahverkehr | 3,70 € |
| Taxi vom Flughafen | 40,00 € |
| Kurtaxe, pro Person und Nacht | 1,00 €–5,00 € |
Kartenzahlung klappt fast überall, von der Metro bis zur Bar. Ein paar Münzen brauchst du an den Ständen der Porta Palazzo, wo Händler Bargeld bevorzugen. Lehne am Automaten stets die Abrechnung in Heimatwährung ab: Der Wechselkurs ist ausnahmslos schlechter.
Übernachten
Barocke Plätze, Arkaden, Paläste und Porta Nuova samt Metro vor der Tür. Hier liegen Turins teuerste Zimmer, und ZTL-Beschränkungen erschweren die Anreise mit dem Auto.
Römisches Raster nördlich der Via Garibaldi voller Tavernen und Restaurants. Der Straßenlärm hält bis tief in die Nacht an, und Koffer über das Kopfsteinpflaster zu rollen, ist mühsam.
Jugendstilstraßen westlich von Porta Susa, praktisch, wenn du mit der Bahn an- und abreist und nicht mitten im Nachtleben übernachten willst. Ruhig, mit direktem Metroanschluss am Bahnhof.
Studentenviertel zwischen Porta Nuova und Valentino mit guten, günstigen Lokalen. Am Wochenende an der Via Baretti laut und 2026 teils mit verstärkten Polizeistreifen.
Wohlhabend und ruhig, voller Jugendstilvillen und Alleen, nur einen Spaziergang oder eine Metrostation vom Zentrum entfernt. Spät abends wird es mit Restaurants allerdings dünn.
Die Touren


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Weiterempfohlen

Sicherheit
Offizielle Stellen stufen das Kriminalitätsniveau in Italien als niedrig ein, und Turin macht da keine Ausnahme. Das eigentliche Risiko sind Gelegenheitsdiebstähle an einigen wenigen, vorhersehbaren Orten: den beiden Hauptbahnhöfen, überfüllten Trams und an der Porta Palazzo zu den Stoßzeiten. In sechs Zonen gibt es ab März 2026 verstärkte Streifen, polizeiliche Schwerpunkte, keine No-Go-Areas.
An beiden Bahnhöfen solltest du Handy, Geldbeutel und Gepäck im Auge behalten, besonders an Fahrkartenautomaten und unter den Arkaden davor. Sortiere deine Taschen, bevor du die Bahnhofshalle betrittst, nicht erst mittendrin.
Europas größter Freiluftmarkt lohnt den Besuch und ist morgens am vollsten, genau dann, wenn Ablenkungsdiebstähle passieren. Steck dein Bargeld für den Tag in die Vordertasche und lass den Rest im Hotel.
Die Nord-Süd-Hauptlinien füllen sich im Berufsverkehr. Taschen zu, Handy weg aus lockeren Außentaschen: dieselbe Routine wie in jeder europäischen Großstadt mit Straßenbahnnetz.
Die ARPA verzeichnete im Juni 2026 in Turin lange Hitzewellen und Tropennächte. Im Juli und August nervt Hitze mehr als Kriminalität: Nimm Wasser mit und nutze die Arkaden – dafür wurden sie gebaut.
Wähle bei allen Notfällen die 112. Die zentrale Leitstelle des Piemont antwortet auf Italienisch, Englisch, Französisch und Deutsch und leitet an Polizei, Feuerwehr oder den Rettungsdienst (118) weiter.
Gut zu wissen
Ein City100-Ticket kostet über die App, per BIP-Karte oder kontaktlos 1,90 €, auf Papier dagegen 2,00 €. Bei den Tour-Pässen ist es das Gleiche: digital 7,80 € und 10,30 €, auf Papier 9,50 € und 12,50 €.
Ab April 2026 liegt die Kurtaxe bei 1 bis 5 € pro Nacht und entfällt nach sieben steuerpflichtigen Nächten. Diese Obergrenze gilt jedoch für das gesamte Kalenderjahr, sodass ein zweiter Besuch im selben Jahr darunterfallen kann.
Espresso, Trinkschokolade und kalte Sahne, schichtweise im Glas serviert und 1763 im Caffè Al Bicerin erfunden. Die Reihenfolge hat System. Wer umrührt, outet sich sofort als Tourist.
Inhabergeführte Geschäfte und traditionelle Lokale schließen meist zwischen 13:00 und 15:30 Uhr. Mitte August machen viele Familienbetriebe rund um Ferragosto für zwei bis drei Wochen komplett dicht.
Fragen
Ja. Der städtische Wasserversorger SMAT bezieht das Wasser aus geschützten alpinen Grundwasservorkommen und prüft das Netz laufend chemisch und mikrobiologisch. Kostenlos nachfüllen kannst du deine Flasche an den Toret, den kleinen gusseisernen Brunnen mit Stierkopf-Ausguss, von denen es über 800 in der ganzen Stadt gibt. Dass sie ununterbrochen laufen, ist Absicht, um den Druck im Leitungsnetz aufrechtzuerhalten.
Der Zug. Er fährt an sieben Tagen die Woche vom Bahnhof direkt am Terminal in etwa 30 Minuten nach Torino Porta Susa und kostet 3,70 €. Der Bahnhof liegt direkt gegenüber der Ankunftshalle, du brauchst also keinen Shuttle. Der Arriva-Bus nach Porta Nuova kostet 7,50 €, ein Taxi rund 40 €. Beachte, dass normale GTT-Stadttickets im Flughafenzug nicht gelten, du brauchst eine regionale Fahrkarte der Bahn.
Rechne kurz nach, bevor du einen Pass kaufst. Ein digitales Tagesticket kostet 3,70 €, zwei Tage machen also 7,40 €. Der 48-Stunden-Tour-Pass kostet dagegen 7,80 €, also mehr. Bei drei Tagen dreht es sich: Drei Einzeltagestickets kosten 11,10 €, der 72-Stunden-Tour-Pass nur 10,30 €, du sparst also 0,80 €. Mit dem 48-Stunden-Pass kaufst du dir eine lückenlose Gültigkeit ab Entwertung, keinen Rabatt.
Ja. Ein City100-Ticket kostet über die App TO Move, eine BIP-Karte oder kontaktlos per Tap and Go direkt am Entwerter im Fahrzeug 1,90 € (als Papierticket 2,00 €). Es gilt 100 Minuten und beinhaltet eine Fahrt mit der Metro. Du musst bei jedem Umstieg erneut entwerten, nicht nur beim ersten Einstieg.
Seit dem 1. April 2026 liegt sie je nach Unterkunft zwischen 1 und 5 € pro Person und Nacht: 1 € im Hostel oder auf dem Campingplatz, 3,50 € im Drei-Sterne-Hotel, 4,50 € im Vier-Sterne-Hotel, 5 € in Fünf-Sterne- und Luxushotels sowie 3,80 € für B&Bs, Pensionen und Ferienunterkünfte. Sie ist auf maximal sieben steuerpflichtige Nächte gedeckelt, gerechnet auf das gesamte Kalenderjahr und nicht mehr pro Aufenthalt. Die Abgabe wird direkt von der Unterkunft eingezogen.
Sie rechnet sich, sobald du drei oder mehr der großen Sehenswürdigkeiten besuchst. Das Museo Egizio, die Musei Reali und die Reggia di Venaria kosten mit Einzeltickets zusammen rund 53 €, gegenüber 39 € für die 48-Stunden-Karte. Ein Detail, das viele übersehen: Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Karte nicht enthalten, du brauchst also zusätzlich GTT-Tickets.
Das geht durchaus, bleibt aber eine Ausweichoption und ersetzt nicht den Flughafen vor Ort. Arriva bietet einen Direktbus zwischen Malpensa und Turin an: 15 Hin- und Rückfahrten über einen Zeitraum von 16 Stunden pro Tag für 22 € pro Strecke. Eine Vorabreservierung ist Pflicht, und zu Stoßzeiten empfiehlt sie sich dringend. Wer ohne Reservierung auftaucht, riskiert, nicht mitgenommen zu werden.
Nein, es ist eher ein echtes Hindernis. Die historische Altstadt ist an Wochentagen vormittags eine kameraüberwachte verkehrsberuhigte Zone (ZTL) mit Bußgeldern von über 100 €, und Parkplätze an der Straße sind rar und gebührenpflichtig. Das Zentrum ist vollkommen flach, nach römischem Schachbrettmuster angelegt und bestens durch eine fahrerlose Metro sowie ein dichtes Straßenbahnnetz erschlossen.