Museo de Cáceres: Geschichte und Almohaden-Zisterne - Caceres
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Ziel

Museo de Cáceres: Geschichte und Almohaden-Zisterne

Caceres, Spain

Das architektonische Erbe der Casa de las Veletas

Das Museo de Cáceres hat seinen Hauptsitz in der Casa de las Veletas an der Plaza de las Veletas, ganz oben auf der Anhöhe der befestigten Altstadt von Cáceres. Direkt neben der Plaza de San Mateo und dem Torre de las Cigüeñas gelegen, nimmt das Anwesen den höchsten Punkt innerhalb des alten Verteidigungsrings ein.

Der Palast steht auf den Grundmauern der einstigen islamischen Zitadelle Hizn-Qazris. Nachdem König Alfons IX. von León die Stadt 1229 erobert hatte, verfiel die ursprüngliche Festung der Almohaden. Ende des 15. Jahrhunderts erlaubten die Katholischen Könige Diego Gómez de Torres schließlich, auf dem geschleiften Festungsgelände einen wehrhaften Adelssitz zu errichten. Die Bedingung: Die Bevölkerung vor Ort musste weiterhin ungehinderten Zugang zum unterirdischen Wasserspeicher haben.

Um 1600 baute Lorenzo de Ulloa y Torres das Anwesen zu einem Renaissancepalais um, angeordnet um einen zentralen Innenhof mit toskanischen Säulen. Im 18. Jahrhundert verlieh Jorge de Cáceres y Quiñones dem Bauwerk barocke Akzente, darunter Adelswappen an der Fassade, kunstvoll gemeißelte Wasserspeier aus Stein und eine umlaufende Dachbalustrade. Seinen volkstümlichen Namen, Casa de las Veletas (Haus der Wetterfahnen), verdankt das Gebäude den metallenen Wetterfahnen auf den glasierten Keramikspitzen des Daches, die im Töpferort El Puente del Arzobispo gefertigt wurden.

Die unterirdische Almohaden-Zisterne aus dem 12. Jahrhundert

Direkt unter dem Innenhof des Palastes liegt eine vollkommen intakte Almohaden-Zisterne (aljibe) aus dem 12. Jahrhundert. Sie entstand während der muslimischen Herrschaft, um die Wasserversorgung der Höhengarnison zu sichern, da bei Belagerungen kein Fluss in greifbarer Nähe war. Das unterirdische Gewölbe misst etwa 15 Meter in der Länge, 10 Meter in der Breite und über 5 Meter in der Höhe, was einem Fassungsvermögen von rund 700 Kubikmetern entspricht.

Die Zisterne gliedert sich in fünf tonnengewölbte Schiffe mit vier Arkadenreihen aus Hufeisenbögen, die auf zwölf Säulen ruhen. Die islamischen Baumeister verwendeten antike Spolien: Sie recycelten römische Säulenschäfte und setzten sogar einen auf den Kopf gestellten römischen Steinaltar (ara) als Stütze für einen der mittleren Bögen ein.

Diese Ingenieurskunst funktioniert bis heute: Noch immer sammelt das Becken Regenwasser, das durch das Pflaster des Renaissancehofs einsickert. An den Ziegel- und Steinwänden markiert ein dunkler horizontaler Sedimentstreifen den Höchststand des Wassers aus Jahrhunderten ununterbrochener Nutzung. Steigst du in die unterirdische Kammer hinab, empfängt dich eine völlig andere Welt: Es ist merklich kühler, die Luftfeuchtigkeit steigt, und das stetige Tropfen des Wassers hallt durch die Arkaden.

Sammlungen und Museumsbetrieb

Der Palast wurde 1931 offiziell zum kunsthistorischen Denkmal erklärt und öffnete 1933 als Museo de Cáceres seine Türen. Die von der Junta de Extremadura verwaltete Institution beherbergt die archäologischen und ethnografischen Sammlungen der Provinz.

Die archäologische Hauptausstellung und der direkte Zugang zur unterirdischen Almohaden-Zisterne befinden sich in der Casa de las Veletas. Zum Museum gehört außerdem die benachbarte Casa de los Caballos aus dem 16. Jahrhundert, in der die Kunstsammlung präsentiert wird.

FAQ

Warum heißt der Palast Casa de las Veletas?

Der Name geht auf die metallenen Wetterfahnen zurück, die bei Umbauten im 18. Jahrhundert auf den glasierten Keramikspitzen des Daches installiert wurden. Letztere stammen aus El Puente del Arzobispo.

Führt die unterirdische Almohaden-Zisterne immer noch Wasser?

Ja, die Zisterne aus dem 12. Jahrhundert funktioniert nach wie vor und fängt kontinuierlich Regenwasser auf, das durch das Pflaster des darüberliegenden Renaissancehofs sickert.

Welche antiken römischen Elemente befinden sich in der Zisterne?

Die islamischen Hufeisenbögen der Zisterne ruhen auf zwölf Pfeilern und Säulen, darunter wiederverwendete römische Säulenschäfte und ein umgedrehter römischer Steinaltar, der als mittlere Stütze dient.

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